Auf den ersten Blick fällt das Hartmanns in Berlin nicht sonderlich auf. Man verirrt sich hier nicht so einfach hin sondern sucht das Hartmanns gezielt auf. Der Gastraum mit offenem Kamin und nur knapp 40 Sitzplätzen ist relativ simpel eingerichtet. Aber dennoch gemütlich.
Der Koch – Stefan Hartmann – hat sich nicht umsonst 2011 seinen ersten Stern abgeholt. Das vorgegebene Menü – man kann zwischen 3 und 7 Gängen wählen – garantiert Gaumenfreude auf sehr hohem Niveau. Umgehauen haben mich verschiedene Zubereitungen. Zum einen war da das Brot mit Zitronen-Thymian-Butter und Bärlauch-Ricotta, zum andern glänzten auch die anderen Gänge – wie z.B. das Müritzer Lamm als Dreierlei (rosa gebratener Rücken, geschmorte Schulter und gekochte Zunge). Beeindrucken war zudem dass das kleine Restaurant über eine eigene Patisserie verfügt, welche die vorzüglichen Nachspeisen und Petit Four zum Abschluss kreiert. Weiterhin ist zu erwähnen, dass besonders auf die Auswahl der Zutaten geachtet wird.
Der Service ist sehr freundlich, aufmerksam und immer hilfsbereit – wie zum Beispiel bei der vorzüglichen Weinauswahl. Überrascht war ich, als die Rechnung kam – diese blieb weit unter meinen Erwartungen. So bezahlte ich für ein 3-Gänge Menü lediglich 49€. Für einen Koch mit Stern ein sehr guter Preis. Reservierung wird empfohlen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.