Die Kupferkanne auf Sylt/Kampen

Viel braucht man über die Kupferkanne wohl nicht mehr sagen – jeder kennt sie, jeder liebt sie. Keiner kommt an einem Besuch in der Kupferkanne beim Sylt-Urlaub vorbei. Am äußeren Rand von Kampen liegt der alte Bunker, der liebevoll zu einem Cafe geworden ist. In den zahlreichen unterirdischen Gängen der Kupferkanne fühlt man sich wie im Film „Herr der Ringe“ und nicht selten trifft man unterwegs einen Rentner der sich schlichtweg verlaufen hat. Ebenso verzweigt ist der Garten der Kupferkanne von dem Mann einen tollen Blick auf das Wattenmeer und die dementsprechende Dünenlandschaft hat. Doch wieso sollte man gerade zu Kaffee, Tee und Kuchen in die Kupferkanne gehen? Natürlich wegen dem hausgebackenen Kuchen. In der Kupferkanne bekommen die Gäste den wohl besten Blechkuchen der Insel – und diesen in vielen verschiedenen Varianten – einfach vom Geschmack unschlagbar. Ebenso wird in der Kupferkanne der Kaffee selber geröstet. Genuss pur. Die Preise in der Kupferkanne sind völlig vertretbar. Ob jung, ob alt, ob reich, ob genügsam, ob mit Hund, ob mit Kind – alle kommen doch zu Kaffe und Kuchen in die Kupferkanne.

Und es soll Leute geben, die sich auch schon mal in der Kupferkanne einen Sonnenbrand holen, da man sich hier einfach nur wohlfühlen kann…

Auf den ersten Blick fällt das Hartmanns in Berlin nicht sonderlich auf. Man verirrt sich hier nicht so einfach hin sondern sucht das Hartmanns gezielt auf. Der Gastraum mit offenem Kamin und nur knapp 40 Sitzplätzen ist relativ simpel eingerichtet. Aber dennoch gemütlich.
Der Koch – Stefan Hartmann – hat sich nicht umsonst 2011 seinen ersten Stern abgeholt. Das vorgegebene Menü – man kann zwischen 3 und 7 Gängen wählen – garantiert Gaumenfreude auf sehr hohem Niveau. Umgehauen haben mich verschiedene Zubereitungen. Zum einen war da das Brot mit Zitronen-Thymian-Butter und Bärlauch-Ricotta, zum andern glänzten auch die anderen Gänge – wie z.B. das Müritzer Lamm als Dreierlei (rosa gebratener Rücken, geschmorte Schulter und gekochte Zunge). Beeindrucken war zudem dass das kleine Restaurant über eine eigene Patisserie verfügt, welche die vorzüglichen Nachspeisen und Petit Four zum Abschluss kreiert. Weiterhin ist zu erwähnen, dass besonders auf die Auswahl der Zutaten geachtet wird.
Der Service ist sehr freundlich, aufmerksam und immer hilfsbereit – wie zum Beispiel bei der vorzüglichen Weinauswahl. Überrascht war ich, als die Rechnung kam – diese blieb weit unter meinen Erwartungen. So bezahlte ich für ein 3-Gänge Menü lediglich 49€. Für einen Koch mit Stern ein sehr guter Preis. Reservierung wird empfohlen.

Außenansicht des Restaurant Sturmhaube auf Sylt in Kampen

Mitten in den Dünen liegt das Schmuckstück Sturmhaube. Es gibt wohl kaum ein anderes Restaurant, was bei unangenehmen Wetter so gemütlich ist. Von dem verglasten Rundbau aus hat man einen fantastischen Blick auf die Dünen und das Meer. Weit ab von den nächsten Häusern thront die Sturmhaube windfest in den Dünen. Die Inneneinrichtung ist sehr geschmackvoll und behaglich. Farblich ist alles in Sand- und Erdtönen gehalten.
Wir haben nur Kaffee und Kuchen dort bei einem ordentlichen Sturm genossen – doch auch dies war großartig. Preislich gesehen ist es dieser Location angemessen.